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Alt 26.08.2008, 14:41   #1
zvgsepp
Forenabhängiger :-)
 
Registriert seit: 29.04.2006
Beiträge: 390
Mahnbescheid Nebenkosten-Rückstände 2005

Ein WEG-Verwalter soll Nebenkosten-Rückstände eines Mieters beitreiben.

Vereinbarungsgemäß zahlen die Mieter direkt auf das Nebenkostenkonto der Eigentümergemeinschaft, welches der WEG-Verwalter verwaltet.

Der betreffende Wohnungseigentümer hat seine gegen seinen Mieter aus der NK-Abrechnung 2005 bestehende Forderung an die Wohnungseigentümergemeinschaft zum 01.07.2006 abgetreten.

Welche Adressangaben zum Forderungsinhaber muss der WEG-Verwalter in den Mahnbescheid eintragen:
a) Herr Verwalter, in Vollmacht handelnd für die Wohnungseigentümergemeinschaft ?
oder
b) Wohnungseigentümergemeinschaft selbst ?

Was passiert, wenn der Mieter dem Mahnbescheid wirksam widerspricht und es zur Klage kommt: sind dann alle (vielen) Wohnungseigentümer Kläger und werden vom Gericht einzeln benachrichtigt und sind zur Bestellung individueller Prozessbevollmächtigter berechtigt oder kann der WEG-Verwalter alleine mit einem Rechtsbeistand das Verfahren führen ?

Wäre es zweckmäßig, nach dem Mahnbescheid (egal ob Widerspruch eingelegt wird oder dieser rechtskräftig wird), die Forderung zum nächstmöglichen Datum weiter abzutreten an den WEG-Verwalter persönlich bzw. an einen Dritten, der dann "solo" die Forderungsbeschaffung durchführen könnte, ohne daß die ganzen Wohnungseigentümer verwickelt werden in die Prozeßhandlungen ? Welches Vorgehen empfiehlt sich ?

Geändert von zvgsepp (26.08.2008 um 14:43 Uhr)
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Alt 26.08.2008, 14:44   #2
UHU-1
Gehört hier zum Inventar...
 
Registriert seit: 05.08.2008
Ort: im Zentrum der Macht
Beiträge: 1.531
Es kommt auch darauf an, welche "Vollmachten" der WEG-Verwalter nach der Teilungserklärung hat.

Bitte dort zunächst nachlesen!
__________________
Lesen ist eine Tugend, die man erst einmal lernen muss. Textverständnis ist hierbei kein zwingendes Erfordernis.

PN´s sind zwecklos, da Funktion ausgeschaltet und auch grundsätzlich nicht beantwortet werden.
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Alt 29.08.2008, 22:17   #3
zvgsepp
Forenabhängiger :-)
 
Registriert seit: 29.04.2006
Beiträge: 390
lt. Teilungserklärung hier:
der Verwalter darf die Wohnungseigentümergemeinschaft in gerichtlichen Verfahren vertreten, insbesondere auch zum Zwecke der Beitreibung von Hausgeldrückständen.

Gemeint ist wohl üblicherweise Hausgeldrückstände gegenüber den Wohnungseigentümern, allerdings, da diese die Forderung (Anteil der auf Mieter umlagefähigen Nebenkosten aus der Abrechnung der Bewirtschaftungskosten) an die Wohnungseigentümergemeinschaft abgetreten haben, sollte diese die Forderung ja nun geltend machen können, vertreten durch den Verwalter.
zvgsepp ist offline   Mit Zitat antworten
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